Satzung - §1 Name, Sitz und Zweck

 

 

1.

 

 

 

 

 

Der am 27.April 1990 in Wachtberg- Ließem gegründete Verein führt den Namen Sport-Club Liessem 90, abgekürzt SC Liessem 90.

Der Verein hat seinen Sitz in 5307 Wachtberg- Ließem.

Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn unter Nummer xxx eingetragen.

Die Vereinsfarben sind: Rot- Blau- Weiß

 

2.

 

 

Der Verein ist Mitglied der zuständigen Landesverbände im Landessportbund Nordrhein- Westfalen e.V. und unterwirft sich als solcher dessen Satzungen und Ordnungen.

 

3.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes III „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung von 1977-

  §§ 51-68.

  Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der sportlichen Jugendhilfe. Der Satzungszweck wird verwirklicht  

  insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen, einschließlich sportlicher Jugendpflege.

  Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für

  die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es  

  darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch

  unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

4.

 

 

 

Politische, rassische oder religiöse Betätigungen dürfen innerhalb des Vereins nicht erfolgen.

Der Verein nimmt jedoch an den örtlichen, kirchlichen Veranstaltungen teil.

 

 

 

§ 2 Erwerb der Mitgliedschaft

 

1.

 

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

 

2.

 

 

Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

 

3.

 

 

 

Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Satzung des Vereines und derjenigen Verbände, denen der Verein selbst als Mitglied angehört, anzuerkennen und zu achten.

 

 

 

§ 3 Verlust der Mitgliedschaft

 

1.

 

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

 

2.

 

 

 

Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zulässig. Dies gilt nicht für aktive Spieler. Diese können in der Zeit vom 01.Mai bis zum 30.Juni zum Ende des 2.Quartals ohne Kündigungsfrist kündigen.

 

3.

 

 

 

 

 

 

Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

a)       wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen

b)       wegen Zahlungsrückstand mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrag, trotz Mahnung

c)       wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens

d)       wegen unehrenhafter Handlungen.

Der Bescheid über den Ausschluss ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

 

4.

 

 

 

Das ausgetretene Mitglied oder ausgeschlossene Mitglied verliert jedes Anrecht an den Verein und seinen Einrichtungen. Das in seinem Besitz befindliche Vereinseigentum ist zurückzugeben.

 

 

 

§ 4 Maßregelungen

 

 

 

Gegen Mitglieder, die gegen Satzung oder Anordnung des Gesamtvorstandes und der Abteilungen verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:

a)      Verweis 

b)      Angemessene Geldstrafe

c)      Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins.

Der Bescheid über die Maßregelung ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

 

 

 

§ 5 Beiträge

 

1.

 

 

 

Der monatliche Mitgliedsbeitrag, sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Über Stundung oder Erlass von Mitgliedsbeiträgen entscheidet im Einzelfall der Gesamtvorstand. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit.

 

2.

 

 

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

3.

 

 

 

 

Die Beitragspflicht für Jugendliche Mitspieler wird gesondert geregelt. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages muss jedoch mit den Richtlinien des Kultusministers des Landes Nordrhein- Westfalen für die Zuwendung zur Förderung der Übungsleiter in Einklang stehen.

 

 

 

§ 6 Stimmrecht und Wählbarkeit

 

1.

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensalter.

2.

Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste jederzeit teilnehmen.

3.

Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

4.

 

 

Gewählt werden können alle volljährigen und vollgeschäftsfähige Mitglieder des Vereins.

 

 

 

§ 7 Vereinsorgane

 

 

Organe des Vereins sind:

a)       die Mitgliederversammlung

b)       der Vorstand

 

 

 

§ 8 Mitgliederversammlung

 

1.

 

Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

 

2.

 

 

Eine ordentliche Mitgliederversammlung ( Jahreshauptversammlung ) findet in jedem Jahr statt. Sie soll möglichst zu Beginn eines Kalenderjahres stattfinden.

 

3.

 

 

 

 

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

a)       der Vorstand mit Rücksicht auf die Lage des Vereins oder mit Rücksicht auf außergewöhnliche Ereignisse

 beschließt oder

b)       ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantrag hat.

 

4.

 

 

 

 

 

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Gesamtvorstand. Sie geschieht in der Form einer Veröffentlichung in der Tageszeitung. Außerdem müssen die Mitglieder durch schriftliche Benachrichtigung auf die stattfindende Mitgliederversammlung hingewiesen werden. Zwischen dem Tage der Veröffentlichung der Einberufung (Einladung) und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. In dem Vereinsaushängekasten soll auf die Mitgliederversammlung jeweils gesondert hingewiesen werden.

 

5.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Dies muss folgende Punkte enthalten:

a)       Bericht des Vorstandes

aa) Geschäftsbericht

ab) Kassenbericht

 

b)       Bericht der Kassenprüfer

c)       Wahl eines Versammlungsleiters

d)       Entlastung des Vorstandes sowie der Kassenprüfer

e)       Neuwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

f)        Beschlussfassung über vorliegende Anträge

 

6.

 

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

7.

 

 

 

Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Satzungsänderungen können mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen  stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

 

8.

 

 

 

Anträge können gestellt werden:

a)       von den Mitgliedern

b)       vom Vorstand

 

9.

 

 

 

 

 

 

 

Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn die Anträge mindestens acht Tage vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Das kann dadurch geschehen, dass die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur dann als Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wurde.

 

10.

 

 

Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn ein stimmberechtigtes Mitglied es beantragt.

 

 

 

§ 9 Vorstand

 

1.

 

 

  

 

 

 

Der Vorstand arbeitet

a)  als geschäftsführender Vorstand:

bestehend aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und dem Schatzmeister

b)  dem Gesamtvorstand:

bestehend aus dem geschäftsführenden Vorstand, den Vertretern des Geschäftsführers und des   Schatzmeisters und den Beisitzern.

 

2.

 

 

 

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter, der Geschäftsführer und der Schatzmeister. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist durch Weisung des geschäftsführenden Vorstandes allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis des Vereins darf der stellvertretende Vorsitzende seine Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden ausüben.

 

3.

 

 

 

 

Der Gesamtvorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden von dem Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom Stellvertreter und bei beider Verhinderung vom Geschäftsführer geleitet. Er tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei Vorstandsmitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

 

4.

 

 

 

 

Zu den Aufgaben des Gesamtvorstandes gehören:

a)       die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

b)       die Bewilligung von Ausgaben

c)       Aufnahme, Ausschluss und Bestrafung von Mitgliedern

 

5.

 

 

 

 

 

Der geschäftsführende Vorstand ist für Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem die laufenden Vereinsangelegenheiten, deren Behandlung durch den Gesamtvorstand nicht notwendig ist und verwaltet das Vereinsvermögen nach den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit.

Der Gesamtvorstand ist über die Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstandes laufend zu informieren.

 

 

 

§ 10 Ausschüsse

 

1.

 

 

Der Gesamtvorstand kann bei Bedarf auch für sonstige Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Gesamtvorstand berufen werden.

 

2.

 

 

 

Die Sitzungen der Ausschüsse erfolgen nach Bedarf und werden durch den Geschäftsführer im Auftrag des zuständigen Leiters einberufen.

 

 

 

§11 Protokollführung der Beschlüsse

 

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes der Ausschüsse sowie der Abteilungsversammlungen ist jeweils ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

 

 

§ 12 Wahlen

 

 

Die Mitglieder des Vorstandes sowie die Kassenprüfer werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben solange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist.

 

 

 

§ 13 Kassenprüfung

 

 

Die Kasse des Vereins, sowie evtl. Kassen der Abteilungen werden in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters.

 

 

 

§ 14 Auflösung des Vereins

 

1.

 

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen.

 

2.

 

 

 

Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es:

a)       der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von ¾ aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder

b)       von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

 

3.

 

 

 

Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von neunzig von Hundert der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

 

4.

 

 

 

Für den Fall der Auflösung des Vereins bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abwickeln. Bei Auflösung oder Wegfall des bisherigen Zweckes des Vereins fällt sein Vermögen, nach Begleichung der Verbindlichkeiten, der Sporthilfe e.V. Duisburg, mit der Zweckbestimmung zu, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.

 

 

 

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungs- und Mitgliederversammlung vom 27.April 1990 genehmigt.

 

 

Anschrift:

Lannesdorfer Str. 1
53343 Wachtberg

Tel.: 0228 / 34 83 94

E-Mail:

info@sc-liessem-90.de

 

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